Hersteller im Nahen Osten setzen voll auf industrielle KI

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Sie bewegen sich schneller. Anscheinend schneller als alle anderen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien spielen nicht nur mit Smart-Factory-Technologie herum. Laut dem 11. jährlichen State of Smart Manufacturing Report von Rockwell Automation ist der Nahe Osten führend bei der Einführung industrieller KI und digitaler Transformation.

Großer Anspruch?

Vielleicht. Aber die Zahlen sind laut. Rockwell hat mehr als 1.50 Fertigungsleiter in 17 Ländern nach ihrer Meinung gefragt. Im Nahen Osten gaben 98 % der Hersteller an, dass die digitale Transformation unerlässlich sei. Vergleichen Sie das mit Europa. Die USA. Der globale Durchschnitt. Alle anderen hinken hinterher.

Auch diese regionalen Chefs geben das Geld aus. Nahezu 30 % ihres Betriebsbudgets? Investitionen in Industrietechnologie sind weg. Das ist keine schrittweise Modernisierung. Das ist eine Wette auf die globale Wettbewerbsfähigkeit.

Das „Wenn“ ist vorbei

Vergessen Sie Piloten.

KI sitzt nicht mehr in einer Sandbox. Es ist direkt in Betriebssysteme eingebettet. Wir sprechen über Qualitätskontrolle, Cybersicherheit, Prozessoptimierung – den gesamten Stack. In der Region wird nicht darüber debattiert, ob sie diese Tools übernehmen sollten. Es geht darum, wie schnell sie können.

Rockwell Automation veröffentlichte die Ergebnisse dieser 1,50-Personen-Umfrage. Der Abschluss? Der Nahe Osten ist zum Epizentrum der KI-Einführung in der Fertigung geworden.

Warum? Denn das Engagement ist an den Wallet-Share gebunden.

KI und maschinelles Lernen erzielen den größten Return on Investment. Übertrifft jede andere Technologie im Buch. Es fördert die Belastbarkeit, Entscheidungen in Echtzeit und die Effizienz. Generative KI ist hier kein Schlagwort. Es ist vollständig integriert.

Zwillinge, Werkzeuge und Ärger

Auch digitale Zwillinge werden immer beliebter. Die meisten regionalen Hersteller planen, innerhalb eines Jahres in diese Simulationstools zu investieren. Sie modellieren die Produktionsumgebung. Beheben Sie die Probleme auf dem Bildschirm, bevor Sie die Fabrikhalle betreten. Es handelt sich um eine schnelle Strategie, die andere Regionen Staub fressen lässt.

Aber es gibt Reibungen.

Die Belegschaft. Das ist der Hauptengpass. Der Stress beim Change-Management nimmt zu. Die Umschulung nimmt schnell zu. KI-Fähigkeiten sind für ein Spezialistenteam kein „nice-to-have“. Sie sind mittlerweile eine strukturelle Voraussetzung. Sie brauchen es, oder Sie bauen die Zukunft nicht auf.

Dann ist da noch das Datenparadoxon. Hersteller generieren riesige Mengen an Betriebsdaten. Aber sie nutzen nicht die Hälfte davon.

Es sitzt einfach da.

Das Schließen dieser Lücke – zwischen Sammlung und Aktion – ist der nächste große Hügel. Bis dahin liegen ungenutzte Vermögenswerte herum.

Sicherheit bleibt eine Konstante. Wenn Systeme miteinander verbunden werden, wächst die Angriffsfläche. Cyber-Risiken sind eine tägliche betriebliche Überlegung und keine vierteljährliche Überprüfung.

Das große Ganze

Dieser Bericht existiert seit elf Jahren. Es ist ein solides Barometer. Die diesjährigen Daten stammen von 1,50 Führungskräften, von denen 62 % Entscheidungsträger sind. Geografisch war EMEA mit 41 % der größte Anteil. Allein Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate machten 6 % aus. Auf Amerika entfielen 30 %. Asien-Pazifik? 28 %.

Die Sektoren reichten von der Automobilindustrie über Biowissenschaften bis hin zu Konsumgütern.

Hier ist jedoch der Clou. Schwung ist überall. Auch unter Herstellern, die sich noch nicht mit Smart Tech beschäftigt haben? 70 % planen, sich innerhalb von 12 Monaten einzukaufen.

Das Rennen ist also eröffnet.

Der Nahe Osten macht Fortschritte, gibt viel Geld aus und integriert KI tief in seine OT. Andere beginnen aufzuwachen.

Ob sie mit einer Budgetzusage von 30 % und einem Konsens von 98 % mithalten können, bleibt abzuwarten. Die Technik ist bereit. Das Geld ist bereit.

Die Leute? Das ist der schwierige Teil.