Ubuntu erklärt: Geschichte, Editionen und warum es wichtig ist

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Ubuntu ist überall. Wenn man sich die Linux-Landschaft ansieht, teilt es sich mit Debian den Spitzenplatz in der Beliebtheit, hat sich aber eine eigene Identität herausgebildet. Es ist ein Open-Source-Betriebssystem mit einem Namen, der Gewicht hat. Das Wort stammt aus dem südlichen Afrika und leitet sich vom Bantu-Begriff ab, der „Ich bin, was ich bin, weil wir alle sind“ bedeutet. Das ist nicht nur poetischer Blödsinn. Laut den Entwicklern spiegelt diese Übersetzung den kollaborativen Geist wider, der das gesamte Projekt vorantreibt.

Sie können es auf Bare-Metal-Hardware oder in einer virtualisierten Umgebung ausführen. Es ist nicht auf einen Maschinentyp beschränkt. Das Betriebssystem ist in drei Haupteditionen unterteilt: Core, Server und Desktop. Diese Flexibilität bedeutet, dass Ubuntu alles unterstützt, von persönlichen Laptops bis hin zu einer riesigen Internet-Infrastruktur.

Die Grundlage bildet der Linux-Kernel. Es unterstützt eine breite Palette von Hardwarearchitekturen, darunter IA-32, x86-64, ARM64, ARMhf, ppc64le und s390x. Aber hier ist der Haken. Während die Gemeinschaft freiwilliger Entwickler einen Großteil der Innovation vorantreibt, hat das britische Unternehmen Canonical die Zügel in der Hand. Sie verwalten den Entwicklungszyklus. Noch wichtiger ist, dass sie Geld verdienen, indem sie Premium-Support für Unternehmensversionen anbieten. Diese Einnahmequelle hält das Unternehmen am Laufen und ermöglicht es Canonical, den Betrieb fortzusetzen.

Von der Single Vision zum globalen Standard

Ubuntu begann nicht als riesiges Unternehmen. Es begann im Jahr 2004. Das Projekt war die Idee von Mark Shuttleworth, einem südafrikanischen Unternehmer. Im selben Jahr gründete er Canonical. Sein Ziel war konkret. Er nahm Debian als Basis und optimierte es, um es für unerfahrene Benutzer zugänglicher zu machen. Die erste Version wurde im Oktober 2004 veröffentlicht.

Es ging schnell. Nur ein Jahr später, im Jahr 2005, gründete Shuttleworth die Ubuntu Foundation. Hierbei handelte es sich um eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzte, dass die Entwicklung und Aktualisierung des Betriebssystems auch in Zukunft fortgesetzt wird. Es ging nicht nur um Code; es ging um Nachhaltigkeit.

Heute ist das Ökosystem riesig. Millionen von Entwicklern und Anwendern vertrauen darauf. Der Open-Source-Charakter macht es hochgradig anpassbar. Sie können es an nahezu jeden Arbeitsablauf anpassen. Sicherheit ist ein weiterer wichtiger Pfeiler. Ubuntu veröffentlicht fast täglich Sicherheitsupdates. Diese Patch-Häufigkeit ist selten und für die Systemintegrität von entscheidender Bedeutung.

Hinzu kommt der Effizienzfaktor. Das Betriebssystem verschlingt keine Ressourcen. Es läuft leicht. Dies ist wichtig für alltägliche Benutzer, die Leistung wünschen, ohne einen Supercomputer unter ihrem Schreibtisch zu benötigen. Es funktioniert auf alter Hardware. Es funktioniert mit neuer Ausrüstung. Die Reichweite ist groß.

„Der Name beschreibt den kollaborativen Geist der Community rund um das Projekt.“

Warum ist diese Struktur wichtig? Weil es Idealismus und geschäftliche Realität in Einklang bringt. Die gemeinnützige Stiftung sorgt dafür, dass das Kernprojekt seinen Wurzeln treu bleibt. Die kommerzielle Unterstützung von Canonical stellt den Geldfluss sicher. Benutzer erhalten ein stabiles, sicheres und kostenloses Betriebssystem, das von Unternehmen unterstützt wird, die es zum Überleben benötigen.

Das Ergebnis ist ein Betriebssystem, das Windows- oder macOS-Benutzern vertraut vorkommt, aber mit der Freiheit von Linux funktioniert. Es ist anpassbar. Es ist sicher. Es läuft auf allem, vom Smartphone-Chip bis zum Rechenzentrums-Blade. Das ist der Ubuntu-Vorschlag. Es erfordert nicht, dass Sie ein Experte sind. Sie werden lediglich aufgefordert, der Community beizutreten. Und diese Gemeinschaft wächst.