£194,00 pro Benutzer. Ihr digitaler Wert für Big Tech.

14

Ihre Klicks kosten Sie nichts.

Außer vielleicht alles.

Laut einer neuen Studie generieren britische Internetnutzer im Laufe ihres Lebens einen kommerziellen Wert von bis zu 194,00 £ für Technologiegiganten. Kein Bargeld in der Hand. Kommerzieller Wert. Aber es ist immer noch Geld. Großes Geld.

Die Web3 Foundation hat die Zahlen ermittelt. Sie haben sich jedes Datenfetzen angeschaut, das wir beim Surfen im Internet verlieren. Suchanfragen. Standort-Pings. Das blöde Foto deiner Katze, das du um 2 Uhr morgens hochgeladen hast. Es summiert sich alles.

Früher wurden Ihnen mit diesen Daten nur Anzeigen gekauft. Gezielte. Jetzt? Es trainiert KI.

Den Leuten ist nicht bewusst, dass das Stellen einer Frage an ChatGPT oder die Auswahl einer Lösung zur Rechtschreibprüfung das Biest nährt.

Bill Laboon von Web3 sagt das. Er hat recht. Die meisten Menschen denken beim Thema Datenschutz an gezielte Werbung für Laufschuhe, die sie sich 2019 einmal angesehen haben. Das ist das alte Spiel.

Das neue Spiel ist anders.

Ihre Daten bilden die Modelle, die die nächste Welle der Datenverarbeitung vorantreiben. Es ist das Lebenselixier der KI. Und doch sieht die Person, die das Blut spendet, die Dividende nicht.

Nehmen Sie Amazon. Meta. Alphabet.

Sie verdienen ungefähr £1,00 pro Jahr mit jedem Benutzer. Das gilt pro Person. Weltweit explodiert diese Zahl. Nvidia erreicht fünf Billionen Dollar. Apple und Microsoft haben vier bestanden. Die Bewertungen sind verrückt, weil der Treibstoff kostenlos ist. Zumindest tun sie so.

Laboon nennt es dringend. Er will ein nutzergesteuertes Internet. Ein System, in dem wir die Kontrolle behalten. Im Augenblick? Wir sind von den Systemen ausgeschlossen, die unsere Daten aufgebaut haben.

Fühlt es sich wie Diebstahl an, wenn kein Geld den Besitzer wechselt?

Wahrscheinlich. Aber das Gesetz hat nicht aufgeholt. Der Wert liegt bei den Servern. Nicht bei uns.