Hannover CeBIT 2013: Big Data, Cloud Computing und die Vertrauenslücke

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Die Messe CeBIT findet in Hannover statt. Die weltweit größte Messe der Digitalbranche lockte vom 6. bis 10. März mehr als 4.200 Aussteller an, um die neuesten Trends zu präsentieren. Big Data. Cloud-Computing. Liquidität. soziale Medien. Aber es gibt ein übergreifendes Thema, das alles zusammenhält. Vertrauen managen. Oder wie Ernst Laue, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe Hannover, sagt: Der Aufbau von Vertrauen ist die Grundlage für Fortschritt und Wachstum.

„Vertrauen – Das bedeutet Vertrauen. Vertrauen bedeutet hier moderne IT-Lösungen, insbesondere Cloud Computing.“

Das ist nicht nur Unternehmensunsinn. Laut einer Studie der Experton Group im Auftrag von Bitkom soll allein der deutsche Cloud-Services-Markt in diesem Jahr auf rund 5,3 Milliarden Euro wachsen. Dies ist ein Anstieg von 47 % seit 2011. Diese Zahlen ändern sich schnell. Die Infrastruktur verändert sich unter unseren Füßen.

Funktionsweise von Cloud-Speicher und Risiken für die Informationssicherheit

Was passiert eigentlich, wenn wir über Cloud Computing sprechen? Übertragen von Daten und Programmen von einem Computer oder Smartphone ins Internet. Diese befinden sich auf leistungsstarken Servern irgendwo auf der Welt. Verfügbar in Echtzeit über Ihren Browser. Es ist sehr praktisch. Greifen Sie von fast überall auf Ihre Dateien zu. Backups erfolgen automatisch. Verwenden Sie immer die neueste Softwareversion. Es spart Geld.

Allerdings gibt es auch Nachteile. sie sind wichtig.

Nischenanbieter sind oft vage, was die Zugriffsrechte angeht. Kundendaten liegen in externen Händen. Der Dienstanbieter kann diese Informationen sammeln und analysieren. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist dies höchst bedenklich. Wenn alle Ihre Dienste und Daten auf externen Servern gehostet werden, werden sie zum Ziel von Kriminellen. Was fehlt jetzt? Ein weltweiter Leitfaden. Internationales Gütezeichen.

Große Unternehmen und ihre Sicherheitsbemühungen

SAP. Google. Deutsche Telekom. Dies sind die Absätze des Wolkenraums. Telekom-Chef René Obermann machte zu Beginn der Sendung klar Stellung.

„Kundendaten werden über sichere Leitungen übertragen. Die Daten verlassen niemals die Kommunikationsinfrastruktur.“

Die Deutsche Telekom geht vorsichtig vor. Wir bieten einen teilweise kostenlosen verschlüsselten E-Mail-Dienst an. Für Geschäftskunden startet der De-Mail-Dienst am 6. März. Für alle anderen Kunden läuft die kostenlose Beta bis September 2012. Einzelnutzer haben Anspruch auf drei kostenlose Versandkontingente pro Monat. Zudem beträgt der Preis der Nachricht 39 Cent. Dies ist ein Schritt in Richtung Sicherheit. Aber reicht das? Der Bedarf an Cloud-Computing-Schutz bleibt dringend. Die Infrastruktur ist vorhanden. Politik ist es nicht.